Klausurtagung der Ratsfraktion DIE LINKE Rheinberg
Am 20. Dezember traf sich die Fraktion DIE LINKE im Rat der
Stadt Rheinberg zu ihrer diesjährigen Klausurtagung. Die
Mitglieder des Stadtrates und der Fachausschüsse legten die
Schwerpunkte und Positionen für die Arbeit der nächsten
Monate fest.
Zum Haushalt der Stadt, der von vermutlich wegfallenden
Schlüsselzuweisungen des Landes und einer sich abzeichnenden
Erhöhung der Kreisumlage betroffen zu sein scheint wurde
insbesondere Augenmerk auf die Einnahmeseite gelegt. „Die
städtischen Möglichkeiten, die Einnahmen zu verbessern sind
zwar begrenzt“ merkt der Fraktionsvorsitzende Michael von
Parzotka-Lipinski an, „jedoch müssen wir die bestehenden
Möglichkeiten nutzen“. DIE LINKE fordert, die Prüfung der
Höhe von Grundsteuer, Gewerbesteuer und auch
Vergnügungssteuer ohne Tabus. Von Parzotka erinnerte daran,
daß der Hebesatz für landwirtschaftliche Grundstücke
(Grundsteuer A) bei der letzten Erhöhung ausgenommen worden
sei.
Hinsichtlich der Schulsituation im Norden der Stadt erinnert
die Fraktion an einen Punkt ihres Wahlprogramms, in dem es
heißt „kurze Beine – kurze Wege“. Dies müsse auch Maxime bei
der Beantwortung der Standortfrage der Grundschule sein,
wobei natürlich darauf zu achten ist, daß die Kosten sich im
Rahmen halten. Aktuell wird eine mögliche Verlagerung der
Grundschule von Wallach in das Gebäude der leerstehenden
ehemaligen Hauptschule in Borth diskutiert.
Jedenfalls will DIE LINKE die Borther Kleinschwimmhalle
erhalten, die, wie die Auslastungszahlen sowohl durch
Schulen als auch durch Vereinen etc. zeigt, für Rheinberg
derzeit unverzichtbar ist.
Bezüglich der geplanten Mühlen- und Biogasanlage auf dem
Solvay-Gelände kündigt die Fraktion an, die weitere
Entwicklung wachsam verfolgen zu wollen. „Aufgrund der
neuerlich geänderten Planungen soll sich die angelieferte
Getreidemenge von ursprünglich 250.000 Tonne im Jahr um
100.000 Tonnen auf 350.000 Tonnen erhöhen, der
Reststoffanteil steigt deutlich“ so Andreas Imhof, Ratsherr
und Mitglied im Bauausschuß. „Obwohl die Planungen
augenscheinlich noch nicht abgeschlossen sind, ist das
Genehmigungsverfahren bereits eingeleitet. Wir stellen uns
vor, daß erst nach Fertigstellung der Planung ein
Genehmigungsverfahren eingeleitet werden sollte. Ob die
jetzige Planung endgültig ist, ist für die Politik nicht zu
ersehen.“ Weiterhin fragt sich die Fraktion, weshalb es
nicht angestrebt wird, die Abfuhr der Reststoffe
gleichfalls, wie die Anlieferung, per Bahn und Schiff
durchzuführen.
Auf der Alpener Straße fordert DIE LINKE die Installation
einer ausreichenden Beleuchtung zwischen Messe-Kreisel und
Ortseingang Rheinberg. Dieser Teil der Straße soll mit
Radschutzstreifen ausgerüstet werden, denn er ist ein
vielgenutzter Schulweg. „Allein die Radschutzstreifen werden
wenig mehr Sicherheit bringen, wenn es, besonders im Winter,
stockfinster ist“ so Peter Kemper, Mitglied der
Schulwegsicherungskommission. Hierzu wird ein entsprechender
Antrag vorbereitet.
01. Mai 2011
DIE LINKE Rheinberg/Alpen
beim 1. Mai
v.l.n.r.: Egon Kirchhoff
(Rheinberg), Anne Gast (Xanten), Robert Mötter (Xanten),
Klaus Verhees (Moers)
Der Ortsverband Rheinberg/Alpen zeigte auf der
DGB-Veranstaltung zum 1. Mai im Gewerbepark Eurotec in Moers
zusammen mit Genossinnen und Genossen aus Moers und Xanten
mit einem Infostand Präsenz.
Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Faire Löhne - Gute
Löhne - Soziale Sicherheit"
26. März 2011
Gedenk- und Mahnwache für die
Opfer des Erdbebens
Am Abend des 16. März fand in Rheinberg die erste Gedenk-
und Mahnwache für die Opfer des Erdbebens, des Tsunami und
der Atomkatastrophe in Japan statt. Bei den Skulpturen der
"Stillen Demo" fanden sich auch zahlreiche Mitglieder und
Sympathisanten der Rheinberger LINKEN ein um ein Zeichen
gegen die weitere Nutzung der Kernenergie zu setzen.
Die Mahnwachen wurden dann jeweils Montags bis zum
Tschernobyl-Gedenktag fortgesetzt.